Ein ganzheitlicher Ansatz

   

 

Der Mensch ist, was er isst...

 

Zum achtsamen Umgang mit sich selbst zählen wir auch die Ernährung, oder noch allgemeiner, wie wir unseren Körper pflegen, wozu natürlich auch, aber nicht ausschließlich die Ernährung gehört.

 

Wer seinen Körper lieblos ernährt, indem er ohne Genuß einfach nur Kalorien aufnimmt, wird eines Tages die Folgen zu spüren bekommen. Der Körper weiß sich zu wehren. Man sagt, dass Krankheit eine Sprache des Körpers ist. Der Körper möchte mir sagen, dass etwas nicht in Ordnung ist, dass er sich mißhandelt fühlt.

 

Wir möchten damit zum Ausdruck bringen, dass genußvolles und gesundes Essen ein wesentlicher Bestandteil des sorgsamen Umgangs mit sich selbst ist.

 

Gesundes und genußvolles Essen kann man nicht fertig kaufen, auch wenn die Lebensmittelindustrie uns dies weismachen möchte. Wir können es nur selbst zubereiten, aus möglichst naturbelassenen und frischen Grundnahrungsmitteln.

 

Die Konsequenz

gute Grundnahrungsmittel kosten mehr Geld
ein von Grund auf frisch zubereitetes Essen benötigt mehr Zeit

 

Der Vorteil

wer sich gesund ernährt, benötigt keine Nahrungsergänzungsmittel, bleibt gesund und braucht keine Medikamente, spart somit Geld
wer sich die Mühe macht zu kochen, macht sich selbst zugleich auch die Freude, etwas Wichtiges für sich und seine Gäste getan zu haben.

 

Obwohl wir hier von nacktKULTUR sprechen, mithin also an einen Aufbruch in "die neue zeit" erinnern (siehe den vorhergehenden Artikel), möchten wir nicht für eine vegetarische Ernährung eintreten, noch weniger für eine abstinente Lebensweise. Die aktuellen Forschungen haben gezeigt, dass ein bescheidener, regelmäßiger Genuß von Wein der Gesundheit zuträglicher ist als die völlige Abstinenz.

 

 

Das Rauchen als doppeltes Problem

 

Wenn wir den Blick auf den ganzheitlichen Ansatz richten, wollen und dürfen wir ein doppeltes Problem nicht übersehen. Es ist das Rauchen. Doppeltes Problem deshalb, weil das Rauchen für die unbeteiligten Passivraucher ebenso schädlich ist wie für die rauchenden Personen selbst. Neueste Untersuchungen lassen befürchten, dass das Passivrauchen noch gefährlicher ist als das aktive Rauchen: eine glimmende Zigarette verbrennt bei etwa 600°C. Sobald der Raucher an der Zigarette zieht, erhöht sich die Brenntemperatur auf 800°C, was eine bessere Verbrennung der Schadstoffe zur Folge hat. Somit befindet sich der höhere Schadstoffgehalt im sogenannten Passivrauch.

 

Wir fordern deshalb alle Raucher und Raucherinnen auf, denen die eigene Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen am Herzen liegt, das Rauchen aufzugeben.

 

Wir fordern deshalb die Betreiber sogennannter Wellness-Einrichtungen auf, das Rauchen in sämtlichen Ihrer Räume zu untersagen. Dies nicht nur zum Nutzen der Nichtraucher, sondern auch zum Nutzen der Raucher, deren Lunge mal zwei Stunden Pause von dem Gift bekommt.